Wandern in Rabenau

Rabenauer Höhenwanderweg

Die Gesamtstrecke des Rabenauer Höhenwanderweges beträgt 30 km und ist mit 87 Markierungen gekennzeichnet. Es ist jederzeit möglich, an beliebigen Stellen einzusteigen und nur so weit zu wandern, wie man möchte.

Der Rundweg beginnt unterhalb des Vereinsheimes des OHGV, Zweigverein Londorf, bei dem Markierungsstein 1. Dieser befindet sich am linken Waldrand zwischen den Waldgebieten “Rückerstall” und “Katzengehege” in Londorf an der Verlängerung der Brodbachstraße.

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Von hier aus hat man einen Blick in süd-südwestlicher Richtung auf den Rabenauer Ortsteil Allertshausen. Direkt unterhalb der 1. Markierung liegt der Ortsteil Londorf zwischen dem bewaldeten Höhenrücken der nördlich die Wasserscheide zum Ohmtal und dem Ebsdorfergrund bildet und dem südlichen Höhenzug bei Allertshausen, der den Londorfer Grund vom Wiesecktal, dem Busecker Grund, abtrennt.

In südwestlicher Richtung kann man im Tal die Stadt Allendorf (Lumda) erkennen und auf der Anhöhe die ersten Häuser des Allendorfer Stadtteiles Climbach. Bei klarer Sicht erkennt man, links an der Bergkuppe vorbeischauend, im Hintergrund den Dünsberg.

Die Wanderung beginnt entlang dem Waldrand in nordwestlicher Richtung.

Bei dem 2. Markierungsstein angekommen hat man einen sehr schönen Blick auf die Kirche von Londorf, auch der “Dom der Rabenau”, genannt.

Der Ausblick auf das Neubaugebiet von Allendorf (Lumda), das auf der Höhe des gegenüberliegenden Talkammes liegende Climbach und auf Nordeck wird Sie noch eine Weile begleiten.

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Die Wanderung führt an dem Hochbehälter des Ortsteiles Londorf vorbei in Richtung Waldeingang “Eiselsberg”. Von nun an führt der Weg durch geschlossenes Waldgebiet.

Man passiert das sog. “Feuerloch” und läuft umgeben vom “Eiselsberg” weiter.

Nach einer Weile erreicht man eine Gabelung bei Markierung 10. Hier geht man den rechten Weg in Richtung Waldrand weiter. Es eröffnet sich ein sehr schöner Blick über das freie Feld in Richtung Wermertshausen, ein Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund, und in der Ferne in östlicher Richtung kann man die Höhenzüge des Vogelsberg erkennen.

Den Markierungen folgend erreicht man den sog. “Dietrichswald”, vorbei am “Sicklergehege”. Ein paar Schritte weiter hat man rechter Hand eine sehr schöne Aussicht auf Rüddingshausen.

Zwischen Markierung 19 und 20 kreuzt der Weg die L 3125. Die Wanderung führt nun in den Waldbereich “Ampel”. Die Ampelhöhe ist mit 377 m ü. NN der zweithöchste Punkt des Landkreises Gießen und der höchste Punkt der Rabenau.

Der Rüddingshäuser Hochbehälter liegt nun direkt vor Ihnen. Von hier aus kann man bei klarer Sicht den Taunus sehen.

Nachdem man erneut die Landesstraße gekreuzt hat erreicht man den “Läushübl”, eine Lindengruppe. Ein weiterer reizvoller Ausblick auf den Ortsteil Rüddingshausen kann von hier aus genossen werden.

Anschließend führt der Weg langsam ansteigend den sog. “Deponieweg” entlang, am Hundeübungsplatz und den Ruinen des ehemaligen Sägewerkes Hahn vorbei an den Waldrand des Waldgebietes “Schneid”.

Die Wanderung verläuft nun in Richtung “Hofgut Appenborn”. Dort angekommen passiert man die untere Einfahrt des Hofgutes, überquert die Appenborn und kann hier einen Blick talabwärts, in den ursprünglichen Talgrund, genießen.

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Nun führt der Weg durch Wald und Flur am ehemaligen Natolager, der heutigen Kompostierungsanlage, und dem Pflanzgarten der Gemeinde Rabenau vorbei in Richtung Odenhausen.

Sobald man den Wald verlassen hat, kann man auf der anderen Talseite zum sog. “Melmes” blicken. Links sieht man den “Ziegenberg” und rechts den “Lemberg”.

Dem Weg weiter folgend erreicht man den Aussiedlerhof Odenhausen, läuft entlang der Lumda und des Ziegenberges in Richtung Geilshausen.

Nach Kreuzung der Landesstraße führt der Weg leicht ansteigend in Richtung “Melmes”. Auf der Anhöhe angekommen hat man einen herrlichen Blick auf Geilshausen und kann links die Höhenzüge des Westerwaldes erkennen.

Nachdem man den sog. “Kirchenstumpf” passiert hat, geht es in Richtung “Eichwald”. Die Wanderung führt nun durch den Wald, vorbei an dem Waldgebiet “Ammenhäuser Hecke” in Richtung Hochbehälter Allerthausen.

Nach Erreichen der Anhöhe hat man einen großartigen Blick. Am Waldhorizont kann man den Bergrücken des “Kahlen Berges”, nach Südosten den “Hohen Noll” und in der Ferne den Vogelsberg sehen. In nördlicher Richtung erkennt man erneut bei guter Sicht den Westerwald und in nordöstlicher Richtung das Rothaargebirge.

Am Hochbehälter Allertshausen angekommen erhält man eine sehr schöne Aussicht auf den Ortsteil Allertshausen.

Die Wanderung führt nun mitten durch den auch “Klein-Marburg” genannten Rabenauer Ortsteil Allertshausen in Richtung Lumdatalhöhe. Hier angekommen kann man die Allendorfer Stadtteile Nordeck und Winnen sehen und den wunderbaren Blick auf Londorf genießen.

Nun geht es weiter talabwärts über den sog. “Grünen Weg” in Richtung Londorf. Im Tal angekommen überquert man die Lumda und geht in Richtung Ortskern.

Vorbei an der ehemaligen Grundschule in Richtung der ehemaligen Bahnlinie und anschließend zwischen Garten- und Wochenendgrundstücken hindurch führt der Weg nun in Richtung Brodbachstraße und zurück zum Ausgangspunkt.

Der Wander- und Freizeitführer Rabenau beinhaltet ebenfalls die Beschreibung des Rabenauer Höhenwanderweges. Dieser sowie eine dazugehörige Karte kann bei der Gemeindeverwaltung Rabenau erworben werden.